Werden Sie Förderer durch Beiträge zum Stipendienfonds

Als private Schule und Ausbildungsstätte, ist die die Berufsschule zur Finanzierung auf ein marktgerechtes und angemessenes Schulgeld angewiesen. Schulgeld steigert auch die Verbindlichkeit des Ausbildungs- und Schulvertrages. Ganz unentgeltliche Ausbildung leidet häufig an einer gewissen Unverbindlichkeit.

Das Schulgeld dient sowohl zur Deckung der Ausbildungskosten, ist aber auch ein Entgelt für Unterbringung und Verpflegung.

Das St. Joseph's VTC Bomangongombe ist aber nicht nur eine private Einrichtung sondern auch eine charitative. Es wäre ja sinnwidrig, wenn dort nur die Jugendlichen ausgebildet werden könnten, deren Familien die Ausbildungskosten aufzubringen in der Lage sind. Es geht ja gerade darum, den sonst ausbildungs- und perspektivlosen Jugendlichen der Region eine Berufsausbildung und letztlich eine Erwerbsgrundlage zu verschaffen. Dies ist nur mit einem leistungsfähigen Stipendienfonds möglich.

Wir haben deshalb einen Stipendienfonds eingerichtet, der im Rahmen seiner finanziellen Möglichkeiten Zuschüsse für Jugendliche vergibt, die sich die den Schulbesuch sonst nicht leisten könnten aber qualifiziert und geeignet für die Ausbildung sind. Über die Verwendung dieser besonderen Fördermittel wird am Ende jeden Schuljahres separat Rechenschaft abgelegt. Bitte besuchen Sie dazu auch die Website von Betterplace.org .

Auch wenn die Schule von einer christlichen Gemeinschaft betrieben wird: weder für den Schulbesuch selbst noch für die Vergabe von Stipendien gibt es irgendwelche Beschränkungen wegen Rasse, Stammeszugehörigkeiten, Geschlecht oder Religion. Die Schule ist für alle Jugendlichen da.

Die Auswahl der (Teil) Stipendiaten kann nur mit lokalem Wissen um die wirtschaftlichen und familiären Verhältnisse der Antragsteller getroffen werden. Das Netzwerk der Priestergemeinschaft bietet dafür die besten Voraussetzungen und die Gewähr für Fairness und Gerechtigkeit.

Stipendien werden nur für jeweils ein Jahr vergeben. Sie können verlängert werden, wenn die Leistungen des Stipendiaten dies rechtfertigen und die finanziellen Möglichkeiten ausreichen.

Patenschaften für einzelne Stipendiaten sollen nicht ausgelobt werden.

  • Die Erfahrung mit diesem Konzept in Afrika zeigt, dass der Aufbau einer persönlichen Beziehung zwischen einem afrikanischen Jugendlichen und seinem temporären Förderer aus Europa oft eine mit unverstandenen Erwartungen befrachtete Belastung für beide Seiten darstellt.
  • Um für eine konkrete Person um ein Stipendium zu werben müsste sie schon Monate vorher ausgewählt werden. Das ist aber unrealistisch. Bewerber können auch nicht so lange um Ungewissen gelassen werden, bis sich herausstelt, ob ein Förderer für ihn oder sie gefunden wurde.
  • Es ist auch nicht immer gesichert, ob ein Jugendlicher auch seine Ausbildung "durchhält" (das kann sowohl persönliche als auch familiäre Gründe haben). Es wäre jedoch mit unvertretbarem Aufwand verbunden, einerseits dem Spender die Rückzahlung nicht verbrauchter Zuwendungen zu erstatten, als auch schade, wenn ein Förderer, nicht auch für die Förderung von anderen und weiteren Stipendiaten gewonnen werden könnte.