Sachspenden zur Ausstattung der Schule und Werkstätten

 

Die Autowerkstatt benötigt:

  • zwei Hebebühnen mit Traglast mind. 3 t
  • eine Achs- undSpurvermessungseinrichtung

und natürlich noch eine Vielzahl von Geräten, und Handwerkzeugen um die immer größer werdende Anzahl Schüler praktisch auszubilden. Bitte nehmen Sie mit uns Kontakt auf, wenn Sie hierbei helfen können.

Sachspenden sollten in einwandfrei funktionierendem Zustand sein und mit Drehstrom 350 V oder 230 V Wechselstrom betrieben und einfach montiert und angeschlossen werden können. Verschleißteile zum Auswechseln sollten ebenfalls dabei sein oder vor Ort beschaffbar sein.

Leider hat die Erfahrung gezeigt, dass nicht jedes gebrauchte Gerät in Tansania eingesetzt werden kann. So stehen seit Jahren zwei Drehbänke in der Werkstatt, bei denen die elektrische Steuerung nicht funktioniert. Der Aufwand, auch von europäischen Fachleuten, der in die Versuche gesteckt wurde, diese Maschinen zum Laufen zu bringen und geeignete Ersatzteile zu beschaffen, ist enorm und hat viel gute anderweitig besser genutzte Energie und Zeit gebunden. Wenn Sie mit Drehbänken Erfahrung haben, so können wir Ihnen Aufnahmen der Maschinen und Ihrer Eingeweide und Typtafeln zumailen. Vielleicht reizt es Sie ja, sie zum Laufen zu bringen.

Die Schneiderei braucht

  • robuste Profinähmaschinen mit einwandfreier Funktion und Ersatzteilen.

 

Der Aufwand der Verschiffung und des Importes nach Afrika ist enorm. Zwar können kirchliche Organisationen Hilfsgüter zollfrei einführen, doch der administrative Aufwand braucht erhebliche Zeit und vollständige Dokumente. Es hat sich gezeigt, dass es am besten ist, ganze Container zusammenzustellen, diese versiegelt nach Mombasa, Kenia zu verschiffen, von wo sie dann über Land zum tansanischen Grenzübergang Himo und von dort weiter nach Bomangombe gebracht werden. Die Landstrecke von Mombasa ist kürzer und damit billiger als von Daressalam. Ausserdem hat der Hafen von Daressalam hinsichtlich der Sicherheit der dort umgeschlagenen Güter noch einen schlechten Ruf. Ob sich das durch den neuen Betreiber ändert wird noch abzuwarten sein.

Für die Zusammenstellung und den Versand von Containern besteht eine langjährige Partnerschaft der ALCP mit der Mission in Bozen, Südtirol, Italien, die sich dabei einer Spedition in Vizenza bedient. Ein deutsche Sponsor und Versandorganisator ist noch nicht gefunden. Da manche Organisation Sachspenden für Afrika nicht vorher ins europäische Ausland verschicken darf (warum?) wird ein solcher Sponsor/Organisator dringend gesucht.