Geldspenden für den Aufbau

Aufbau bedeutet Geldbedarf in zweierlei Hinsicht:


Kapitalinvestitionen:

Sie werden gebraucht um Baumaßnahmen zu bezahlen, Ausrüstungs- und Einrichtungsgegenstände zu beschaffen. Die heutige Kapazität von 124 internen Schülern ist zwar noch nicht vollständig belegt, aber sie reicht nicht aus, um die theoretische Kostendeckung durch Schulgelder zu erreichen.

Aktuell anstehenden Baumaßnahmen betreffen:

  • Je einen Wäschereiblock für die Jungen- und Mädchenunterkünfte und das Schwesternhaus (mit angeschlossenen Plumposklos, weil die vorhandenen Sickergruben-WCs nicht geeignet sind Damenbinden zu entsorgen oder Zeitungspapier als leider oft verwendeten Ersatz von Toilettenpapier zu schlucken.) Kapitalbedarf: ca. 8.500 Euro pro Stück
  • Ein neues kombiniertes Schul- und Werkstattgebäude für die Schneiderei, die sonst nächstes Jahr keine neuen Schüler mehr aufnehmen kann. Kapitalbedarf: ca. 30.000 Euro (davon werden hoffentlich 20.000 Euro durch die deutsche Botschaft und meine Verdoppelung übernommen.) 
  • Schon 2010 muss ein weiteres Unterkünftsgebäude für Jungen gebaut werden, weil ab 2011 die Mechanikerausbildung auf 3 Jahrgänge verlängert werden soll. Kapitalbedarf ca.80.000 Euro
  • Es sollen noch weitere Handwerksberufe angeboten werden können. Besonders ist an Klimatechnik gedacht, denn dafür sind auch Beschäftigungschancen vorhanden. Aber auch Elektrotechnik besonders in Verbindung mit Solarstrohmtechnologie wird für Afrika zunehmend bedeutsam. 

Betriebskostenzuschüsse:

Einerseits ist der Start eines Betriebes, auch eines Schulbetriebes ist mit Anlaufkosten verbunden. Teils durch die anfangs nicht ausgelasstete Kapazität, teils durch anfängliche Lerneffekte. Da Eine Schule zunächst mit einem ersten Jahrgang in jeder Profession anfängt liegen die Kapazitäten für das zweite, dritte, oder vierte Lehrjahr brach, müssen aber zumindest teilweise für das nächste Schuljahr bereitstehen. Das gilt besonders für die Infrastrukturen. Auch das Personal muss jeweils im Voraus für die kommenden Jahrgänge eingearbeitet und vorbereitet werden.

Anderseits gibt es keine Privatschule, die ohne Subventionen auskommt, sei es durch Stiftungen oder staatliche Zuschüsse. Bildung ist eben kein unmittelbar profitables Gut, zumindest nicht für einen privaten Schulbetreiber der keinen Anspruch auf die mögliche Besteuerung künftiger Erwerbsleistungen seiner Schüler hat.