Zwischen Wachstum und Konsolidierung

Als Pater Beatus im Mai 2009 nach Deutschland zu Besuch kam, hatte sich schon gezeigt, dass durch die Finanzkrise, das Fundraising deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben war, und die Strategie des schnellen Wachstums, die eine Verbesserung der Kostenstruktur bringen sollte, nicht zu finanzieren sein würde. Aber auch die Risiken eines schnellen Wachstums stellten sich immer größer dar, allem voran die Management- und Führungskompetenz vor Ort. Es erschien deshalb sinnvoller ein paar Jahre ein größeres operatives Defizit zu finanzieren, als ein nicht ausreichend beherrschtes Wachstum. Für die Kosten eines weiteren Unterkunftsgebäudes kann man einige Jahre Verluste finanzieren. Allerdings ist es viel schwieriger Spenden für einen defizitären Betrieb aufzutreiben als für eine Sachinvestition.

Auf jeden Fall aber muss die Organisations- Führungs- und Planungskompetenz vor Ort verbessert werden. Mit einem Kandidaten für einen solchen Job unternahm ich im Juni überraschend noch einen kurzen Besuch in Bomangombe. Die Jungen sind vom Mädchenschlafsaal in Ihre Unterkunft umgezogen, das Madchengebäude wird von den 11 Schneidereischülerinnen bewohnt, und die Lehrerhäuser sind nun fertig und bezogen. Nur eine Wohnung ist noch frei. Sie sollte für den Volontär eingerichtet werden. Leider kam es aber am Ende nicht zur Anstellung.

 

 

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